Schritt 1:
Verwenden Sie eine Firewall!
mehr...
 
 
Schritt 2:
Installieren Sie Sicher-heitsupdates
mehr...
 
 
Schritt 3:
Benutzen Sie aktuelle Virenschutzsoftware
mehr...
 
 
Schritt 4:
Sichern Sie Ihre Daten regelmässig
mehr...

 

Beschreibung eines Trojaners und wie Hacker vorgehen  

Voraussetzungen um den Text zu verstehen
Folgende Begriffe sollten Ihnen vertraut sein, um den Text zu verstehen (klicken Sie auf den Begriff um mehr darüber zu erfahren):

Hacker, Programm, Firewall, Virenscanner, Viren, E-Mail, Sicherheitsupdate, Link, Software, Passwort, Surfen, Sicherheitsloch, Browser

Begriffe, die in diesem Artikel erklärt werden
Trojaner, Social Engeneering, Pizzakurier, Wie Hacker arbeiten

Die Geschichte zu Troja
Falls Sie in der Schule aufmerksam die Geschichtslektionen mitverfolgt haben, kennen Sie sicherlich die Geschichte, als die Spartaner den Trojanern ein Pferd schenkten und dann in der Nacht heimlich Soldaten aus dem Inneren des Holzpferdes die Festung einnahmen. Falls nicht, können Sie die Geschichte hier nachlesen. Schon damals waren die Menschen hinterhältig und sie nutzen listige Ideen, um fremde Festungen einzunehmen.

Moderne Spartaner
Vor nicht allzu langer Zeit kamen findige Hacker auf die Idee, das Prinzip des «Trojanischen Pferdes» im Computerzeitalter wieder aufleben zu lassen. Statt dass man heute aber hölzerne Pferde schenkt, verschenkt man tolle Programme, die noch ein paar «Zusatzfunktionen» für die Hacker aufweisen.

Einbruch in eine Bank
Stellen Sie sich vor, eine Diebesbande möchte eine Bank ausrauben. Diese ist aber mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen gesichert und es patroulieren regelmässig Wachleute. Es ist sozusagen unmöglich, in diese Bank hineinzukommen. Es gibt keinen ungesicherten Weg hinein und wenn man einmal drinnen ist, ist es viel zu gefährlich, da regelmässig Wachleute patroulieren. Die Diebesbande muss sich überlegen, auf welche Art sie in die Bank kommen könnte. Es gibt für sie nun verschiedene Möglichkeiten. Zum einen könnten sie die Türe aufsprengen, was aber sofort auffallen würde, und die Wahrscheinlichkeit gross wäre, dass sie erwischt würden. Sie könnten auch einen Tunnel graben, das ist aber viel zu aufwändig und dauert der Diebesbande zu lange. Also beschliesst die Diebesbande, das schwächste Glied der Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Das schwächste Glied in jedem Sicherheitskonzept ist immer der Mensch. (Menschen sind nie fehlerfrei und Menschen erliegen Versuchungen.) Um herauszufinden, wie man den Einbruch am erfolgreichsten durchführen könnte, verschafft sich die Diebesbande zuerst einmal einen Überblick über die Lage, indem sie die Bank und ihre Angestellten beobachten. Dabei finden sie heraus, dass ein bestimmter Wachmann immer um 22.00 Uhr eine Pizza vom immer gleichen Pizzalieferdienst bestellt. (Naja, der gute Mann hat ja nur Hunger und es ist ja nicht verboten sich eine Pizza zu bestellen.) Man beobachtet diesen Wachmann auch privat ein bisschen genauer und findet heraus, dass er auf rothaarige, langbeinige Frauen steht. Die Bande fängt nun den echten Pizzakurier ab, nimmt ihm die Uniform ab und kleidet mit dieser eine besonders hübsche, rothaarige Komplizin ein. Diese kommt nun also vor die Tür der Bank und klingelt. Der Wachmann macht auf, um seine Pizza in Empfang zu nehmen. (Das ist erlaubt, das darf er machen, er verstosst noch nicht gegen Sicherheitsbestimmungen, aber er darf niemanden in die Bank hineinlassen. Was er auch nicht vor hat, da er ein gewissenhafter Wachmann ist.) Das Ziel unserer Komplizin ist aber nicht nur, vor der Tür zu stehen, sondern in die Bank hinzukommen. Sie überreicht ihm also die Pizza und fragt den Wachmann, ob es in der Nähe nicht eine Toilette hat, sie müsse ganz dringend zum Ort für kleine Mädchen und sie habe eine schwache Blase. Der Wachmann verneint zuerst, aber da ihn die unschuldige Frau so lieb anschaut und es weit und breit keine Toilette hat... (Okay, die Frau lässt natürlich ihren Charme spielen und rückt weibliche Attribute in den Vordergrund.) «Also gut», denkt sich der Wachmann, «ausnahmsweise... es ist ja nur ein Pizzakurier und ich kann sie ja begleiten», also öffnet er ihr die Tür... Die Bande hat nun jemanden «hinter der feindlichen Linie». Diese Person kann nun den Wachmann überwältigen und ihm die Schlüssel abnehmen, das bedeutet sie kommt nun überall hin. Zudem ist sie mit einem Funkgerät ausgestattet und kann nun wertvolle Informationen nach draussen zur Gangsterbande senden und empfangen, ausserdem kann sie von Innen in einem günstigen Augenblick die Türen für die anderen Gangster öffnen. Ebenso ist es dieser Person möglich, das andere Wachpersonal unauffällig auszuschalten.

Weiter

Zurück


Trojaner Check
Haben Sie schon einmal Ihren Computer auf Trojaner, Spyware, Adware und anderes digitales Ungeziefer überprüft? Prüfen Sie Ihren Computer kostenlos hier.

                                           
Copyright ® 2003 Werz IT Consulting

Home     Impressum     Disclaimer     Swiss Airlines     Linienflug Zürich London    London City Airport