Schritt 1:
Verwenden Sie eine Firewall!
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Schritt 2:
Installieren Sie Sicher-heitsupdates
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Schritt 3:
Benutzen Sie aktuelle Virenschutzsoftware
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Schritt 4:
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SMS SPAM

(und wer bei Wettbewerben wirklich gewinnt...)

Die Abzocke mit dem Handy


Die Masche
Sie erhalten ein SMS mit der Aufforderung, man solle doch kurz auf die angegebene Nummer zurück rufen. Wenn Sie dort anrufen, wählen Sie eine teure Mehrwertdienstnummer ohne, dass dies auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Telefonnummern werden geschickt verschleiert, indem zum Beispiel die Landesvorwahl vorangestellt wird also z.B. 0047 oder 0041 und schon sieht die Nummer auf den ersten Blick gar nicht mehr nach einer typischen 0190 (oder 0900 in derSchweiz) Nummer aus. Dasselbe kann Ihnen mit SMS passieren, die Sie doch kurz beantworten sollen. Dabei sind es mittlerweile gar nicht mehr nur Einladungen von schönen Frauen, sondern die Botschaften werden geschickt, als ganz normal getarnt, damit man aus "versehen" zurück schreibt . Da kann dann schon stehen "Wie fandest du das Hockey-Spiel gestern?" oder ähnlich. Was tun mit solchen SMS? Am Besten gleich löschen! Nicht beantworten, denn wenn Sie antworten, zahlen Sie und vor allem wissen die Versender der SMS, dass die Telefonnummer existiert. Das heisst, von nun an geht’s richtig los. Im Gegensatz zu E-Mail, die Sie kostenlos erhalten, zahlen Sie für jedes empfangene SMS.

SMS-Chat
Dasselbe können Sie auch erleben, wenn Sie Ihre Handy-Nummer bei einem SMS-Chat registrieren lassen. Zum Einen erhalten Sie von nun an kostenpflichtige SMS mit Kontaktangeboten, zum Anderen kann es je nach Anbieter sein, dass er Ihre Telefonnummer andern Anbieter weiter verkauft. Auch wenn der Anbieter verspricht, dass Sie die SMS zum Beispiel mit "STOPP SMS" oder ähnlich wieder stoppen können, so kann es sein, dass Sie immer noch SMS erhalten. Auch wenn Sie Klingeltöne oder Logos aufs Handy laden, kann es je nach Anbieter sein, dass er Ihre Telefonnummer weiter verkauft. Hier gibt es nur eines, laden Sie Ihre Klingeltöne nur von seriösen Anbietern, wie zum Beispiel Ihrer Telefongesellschaft herunter. Auf Webseitern lesen Sie das Impressum und die AGB, falls gar kein Impressum vorhanden ist, Hände weg! Falls in den AGB steht, dass der Anbieter die Telefonnummer auch für andere Marketingzwecke verwendet, so rate ich Ihnen ebenfalls die Hände davon zu lassen. Bei Unsicherheiten, schreiben Sie dem Webmaster der Anbieterseite, falls Sie keine Antwort erhalten, oder nur eine nichtssagende Erklärung, so lassen Sie es lieber sein.

Andere Möglichkeiten
Eine sehr beliebte Möglichkeit um generell an Daten, wie zum Beispiel E-Mail oder Handy-Nummer zu kommen, ist die Durchführung von Wettbewerben. Nichts ist ergiebiger für Marketingunternehmen um an persönliche Daten zu kommen, als einen Wettbewerb zu lancieren. Hier geben die Teilnehmer freimütig (und
freiwillig) Ihre Daten an, in der Hoffnung schon bald den Hauptpreis zu gewinnen. Wohl gemerkt, hier handelt es sich um ganz legale Wettbewerbe, die auch die versprochenen Gewinne ausschütten (also keine Scheinwettbewerbe). Aber in der Aussicht, einen Preis zu gewinnen, füllt man natürlich die korrekte Adresse ein (man will ja auch informiert werden, wenn man gewinnt). Die Altersangabe und andere "nebensächliche" Informationen gibt man natürlich auch an. Das Kleingedruckte, oder die Teilnahmebedingungen, liest man zum Teil gar nicht und schwupp, dreimal können Sie raten, wer nun gewonnen hat... Der Veranstalter hat nun tausende Personendaten, die er auch entsprechend auswerten kann, falls Sie nun Ihre Handy-Nummer und Ihr Alter angegeben haben und Sie in der entsprechenden Zielgruppe sind, kann er nun die Handy-Nummer an einen SMS-Spamer weiter verkaufen.

Wer ist denn nun die Zielgruppe?
Die Zielgruppe für SMS-Marketing sind Personen zwischen 15 und 35 Jahren. Wenn Sie es also nicht lassen können, an Wettbewerben teilzunehmen, so rate ich Ihnen folgendes: Geben Sie so wenig wie möglich an. Am Besten nur eine Zweit-Email-Adresse von einem Gratisanbieter. Vermeiden Sie die Angabe der Handy-Nummer (auch wenn möglich der Festnetznummer, der Erste der anruft, ruft Sie nicht an, weil Sie gewonnen haben, sondern um eine Meinungsumfrage zu machen, oder Ihnen irgendwas "anzudrehen", seien Sie standhaft...). Flunkern Sie beim Alter, geben Sie ein Alter ausserhalb der Zielgruppe an. Wie wäre es mit einem rüstigen Alter von 90 Jahren (Sie könnten sich ja einfach auch nur vertippt haben...für den Fall, dass Sie doch noch den Hauptgewinn gewinnen). Diese Altergruppe ist für SMS-Marketing relativ uninteressant. Okay, vielleicht kriegen Sie dann einen Prospekt über Altersheime oder sonstiges zugesandt. Na und wenn schon...


Technische Möglichkeiten SPAM zu stoppen?
Man fragt sich als gemeiner Nutzer, ob es technische Möglichkeiten gibt, SMS Spam zu stoppen. Leider ist dies nicht der Fall, zur Zeit existieren leider noch keine technischen Möglichkeiten für den Endanwender um diese Plage loszuwerden. Technische Möglichkeiten müssten über den Telefonanbieter implementiert werden. Nur hier könnte der SMS SPAM gestoppt werden, aber die Telefonanbieter verdienen natürlich munter an jedem SMS mit... Es gibt Anbieter, die das Problem ernst nehmen und auch etwas dagegen unternehmen. Wenn Sie Sunrise Kunde sind, so besuchen Sie die Seite: http://mobile.sunrise.ch/news/sms_spam.htm hier erhalten Sie mehr Informationen über SMS Spam und können sogar SMS Spam melden. Wenn Ihre Telefongesellschaft keine solche Webseite unterhält und nichts gegen SMS Spam unternimmt, rufen Sie an oder schreiben Sie ihr. Nur wenn möglichst viele Leute schreiben, sind diese bereit etwas dagegen zu unternehmen. Falls Sie eine Telefongesellschaft sind und aktiv gegen SMS-SPAM vorgehen, schreiben Sie mir, ich werde Ihre Internetadresse, gerne an dieser Stelle veröffentlichen.

Hier noch einmal die Tipps in der Übersicht:
- Geben Sie Ihre Handynummer nur Personen, die Sie kennen und von denen Sie auch angerufen werden möchten.
- Vermeiden Sie die Teilnahme an SMS-Chats
- Antworten Sie nicht zu schnell auf ein SMS. Kennen Sie den Absender?
- Vermeiden Sie in Wettbewerben Ihre Handy-Nummer anzugeben.
- Laden Sie keine Klingeltöne von dubiosen Webseiten herunter, oder die Sie via SMS bestellen können.
- Antworten Sie nicht auf SPAM SMS (um zum Beispiel Ihre Meinung zu geigen)

Was tun, wenn Sie mit SMS-Müll überflutet werden?
Nehmen Sie auf jeden Fall Kontakt mit Ihrer Telefongesellschaft auf und schildern Sie ihr Problem. Wenn Sie einen Mitarbeiter des Call Centers an der Strippe haben, notieren Sie sich den Namen des Gesprächspartners, fragen Sie, was er nun konkret unternehmen werde. Lassen Sie sich einen Rückruftermin geben ("Wann informieren Sie mich?", Oder "Wann darf ich mit einer Antwort rechnen"). Bleiben Sie in jedem Fall freundlich, auch wenn es Sie nervt.
Falls Sie nie mehr etwas von der Gesellschaft hören, so nehmen Sie am Besten schriftlich Kontakt auf. Auch hier gilt, den Brief in einem freundlichen Ton zu verfassen. Schildern Sie noch einmal kurz das Problem, nehmen Sie Bezug auf Ihren Anruf und mit der Person, mit der Sie gesprochen haben. Wenn Sie immer noch keine Antwort erhalten (soll es ja bei bestimmten Telefongesellschaften geben...). Dann ist der nächste Schritt die Kündigung des Telefonabo's (wenn Sie nicht einen Zweijahresvertrag unterschrieben haben..., denn dann wird's schwierig, da kommen Sie wahrscheinlich nicht ohne weiteres raus. Das ist dann der Nachteil der Gratis-Handy's...), schon nur um sich der endlosen Kosten zu entledigen und bei einem anderen Telefondienstleister eine neue Telefonnummer zu kriegen.
 

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