Schritt 1:
Verwenden Sie eine Firewall!
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Schritt 2:
Installieren Sie Sicher-heitsupdates
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Schritt 3:
Benutzen Sie aktuelle Virenschutzsoftware
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Schritt 4:
Sichern Sie Ihre Daten regelmässig
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Was ist Spyware

In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, in nicht-technischen Begriffen, was Spyware (Adware)  ist und zu welchem Zweck diese eingesetzt wird.

Flash-Animation zum Thema Spyware
Wenn ein Bild mehr als tausend Worte sagt, wieviel sagt dann ein Film?
Sehen Sie eine kurze Flash-Animation zum Thema Spyware

Voraussetzungen um den Text zu verstehen
Folgende Begriffe sollten Ihnen vertraut sein, um den Text zu verstehen (klicken Sie auf den Begriff um mehr darüber zu erfahren):

Pop-Up-Fenster, Shareware, Software, Programm

Begriffe, die in diesem Artikel erklärt werden
Spyware (Adware)

Von Ländern, die andere Länder ausspionieren
Viele Länder spionieren andere Länder aus, damit sie wichtige geheime Informationen erhalten und die so gewonnen Informationen für Ihre Zwecke brauchen können. So ist es für Geheimdienste ein Kinderspiel, den gesamten Faxverkehr abzuhören. Komplizierter ist die Auswertung, also diejenigen Dokumente auszuwerten, die wirklich einen Nutzen versprechen. Aber dafür wurde extra teure Software entwickelt, die das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden kann. Ein weit verbreiteter Zweig der Spionage ist die Wirtschaftspionage. Wenn zum Beispiel Land A eine grosse Staumauer baut, wird dieser Auftrag international ausgeschrieben. Verschiedene Firmen bieten darauf unterschiedliche Offerten an. Wenn Land B Land A abhört und nun alle diese Offerten durch Spionage kennt, so kann es entsprechend eine bessere Offerte erstellen und so den Auftrag an Land ziehen.

Ich als Spionageziel?
Sie werden nun denken «Was habe ich schon grossartiges Geheimes auf meinem Computer, was andere interessieren finanziell verwerten könnten? Ich habe da meine Adresskartei und ein paar Word-Dokumente, aber die sind für andere völlig nutzlos...». Stimmt! Auf die haben es diese Leute auch gar nicht abgesehen. Was diese Leute mehr interessiert, sind Sie. Das heisst, welche Internetseiten Sie besuchen, was für Bookmarks Sie gespeichert haben, welche Programme Sie herunter laden, was für Angaben Sie auf Webseiten machen, Ihre Hobbies usw. Sie versuchen aufgrund Ihres Surf-Verhaltens Kauf-Profile zu erstellen und verkaufen diese dann teuer an Marketingfirmen weiter. Gut, denken Sie, das machen andere Firmen auch. Wenn Sie in einem Laden Ware einkaufen und eine Kundenkarte verwenden, können diese auch aufgrund der eingekauften Ware solche Profile erstellen und Ihnen dann gezielt Werbung zusenden. Aber im Internet können Daten schneller verarbeitet werden, das heisst der Spion, der Sie ausspioniert, kann Ihnen zugleich gezielt Werbung einblenden lassen.

 

Pop-Up-Fenster im Supermarkt
Wenn Sie zum Beispiel eine Sicherheitsseite besuchen, wie diese, so könnte es Ihnen also passieren, dass Sie auf einmal ein Pop-Up-Fenster erhalten mit Sonderangeboten von Sicherheitssoftware, die aber nichts mit dieser Webseite zu tun haben. (Nur nebenbei: Diese Webseite hat keine Pop-Up-Fenster. Falls Sie trotzdem eines erhalten, sollten Sie Ihren PC sofort auf Spyware untersuchen lassen.) Das ist vergleichbar mit folgender Situation: Sie sind beim Einkaufen im Supermarkt und stehen vor dem Regal mit Fertigsuppen. Noch ehe Sie sich für eine bestimmte Suppe entschieden haben, würde ein Verkäufer von der Konkurrenz anstürmen und Ihnen ein Konkurrenzprodukt zu einem absoluten Tiefpreis vor die Nase halten. Oder Sie sind in der Bibliothek und möchten sich zu einem bestimmten Thema weiter bilden. Sie stehen vor dem Regal Ihres Interessensgebietes und plötzlich stürmt jemand mit einem überdimensionalen Plakat herein und bietet Ihnen ein Buch zum gesuchten Thema zum Vorzugspreis an. So etwas würden wir in der realen Welt niemals dulden. Aber genau das lassen sich viele in der virtuellen Welt bieten und sie bemerken es nicht einmal, weil es so subtil abläuft und weil wir uns an diese nervigen Pop-Up-Fenster schon lange gewöhnt haben.

Und wie kommt nun ein Spion zu mir?
Sie installieren sich den Spion selber und sind sich dessen gar nicht bewusst. Es gibt viele Gratis-Software oder Shareware, die Ihnen bei der Installation auch gleich die sogenannte Spyware installiert. Spyware ist englisch und bedeutet soviel wie Spionage-Software. Meistens werden Sie sogar darauf aufmerksam gemacht, dass wenn Sie die Software installieren auch gleichzeitig noch ein anderes Programm mit einem Zusatznutzen mitinstalliert wird. Das kann dann die lokale Wettervorhersage mit Temperaturanzeige sein, oder irgend etwas anderes, dass einen Zusatznutzen verspricht. Meist liest man als Benutzer die Lizenzvereinbarungen nicht durch (dort steht es in den meisten Fällen), oder diese sind in Englisch. 

Wie können Sie sich schützen?

-          Indem Sie bei Gratissoftware und Shareware skeptisch sind und die angezeigten Informationen beim Herunterladen und während der Installation auch wirklich lesen. Seien Sie vorsichtig, wenn etwas von «Privacy Statement» steht.

-          Installieren Sie eine kommerzielle Firewall, diese meldet den Zugriff, wenn Programme Daten ins Internet senden möchten. (Dies tut die Firewall von Windows XP nicht)

Unser Tipp
Scannen Sie kostenlos online Ihren Computer mit dem Programm «Pestpatrol», klicken Sie hier um den Scan zu starten. Sie werden staunen, was sich da alles auf der Maschine tummelt...

Webseitenempfehlung:
Deutsche Überwachungssoftware bietet  ProtectCom mit Orvell und Winston an.

 Produkt gegen Spyware:

-  Pestpatrol (Die "PC Professionell" meint: 3x "sehr gut"!
 

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Trojaner und Spyware Check
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