Schritt 1:
Verwenden Sie eine Firewall!
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Schritt 2:
Installieren Sie Sicher-heitsupdates
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Schritt 3:
Benutzen Sie aktuelle Virenschutzsoftware
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Schritt 4:
Sichern Sie Ihre Daten regelmässig
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Was ist ein Virus


In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, in nicht-technischen Begriffen, was ein Virus ist, wer sie programmiert und was für Auswirkungen diese haben können.

Voraussetzungen um den Text zu verstehen
Folgende Begriffe sollten Ihnen vertraut sein, um den Text zu verstehen (klicken Sie auf den Begriff um mehr darüber zu erfahren):

Programmcode, Datei, Diskette, Betriebssystem, Attachment, E-Mail, Netzwerk, Programm, Software, Programmiersprache, Registry, Outlook

Begriffe, die in diesem Artikel erklärt werden
Virus, Infektion, Wurm, Makro-Virus

Was ist ein Virus?
Ich erkläre Ihnen erst – stark vereinfacht – wie biologische Viren funktionieren, ehe ich Ihnen das Prinzip beim Computer verdeutliche. Viren sind genetische Elemente, die immer eine andere Zelle benötigen, damit sie sich vermehren können. Viren können sich also nicht selber vermehren. Die Zelle, die «eingenommen» wird und danach die Viren produziert, wird «Wirt» genannt. Ein Virus dringt in eine Wirtszelle ein und befiehlt dieser, von nun an selber Viren zu produzieren. Dabei gibt es Viren, die die Wirtszelle nicht beschädigen und solche, die die Wirtszelle zerstören. Letztere sind für viele Krankheiten bei Mensch und Tier verantwortlich. Sobald ein Virus eine Wirtszelle befallen hat, vermehren sich diese rapide und versuchen wiederum neue «Wirte» zu befallen (zu infizieren), um diesen Wirtszellen wieder zu befehlen, neue Viren zu produzieren. Ein Grippevirus wird zum Beispiel durch Tröpfcheninfektion übertragen. Das heisst, beim Husten, Sprechen oder Niesen werden die Viren freigesetzt und von Kontaktpersonen in der Umgebung eingeatmet.

Computerviren
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von verschiedenen Computer-Viren-Typen. Ich fange einmal mit den «klassischen» Viren an, da diese den biologischen am nächsten sind. Die Geschichte beginnt 1986, damals wurde zum ersten Mal ein Computervirus in Umlauf gebracht.

Wie funktionieren Computerviren
Statt dass das Virus – wie bei der biologischen Version – genetische Elemente enthält, enthält es einen bestimmten Programmcode. Das Computervirus versucht, eine normale Programmdatei – das kann zum Beispiel Microsoft Word sein – , zu infizieren, indem es dem normalen Programmcode noch seinen eigenen hinzufügt. Das heisst, das Programm bleibt erhalten, aber es hat nun diese zusätzlichen Vireneigenschaften. Es ist also nun der «Wirt». Da Computerprogramme nicht wie biologische Zellen leben, kann sich ein Virus nur dann vermehren, wenn das Programm gestartet ist. Wenn  Sie als Benutzer beispielsweise Microsoft Word starten, um einen Brief zu schreiben, wird im Hintergrund das Virus aktiv und fängt nun an, systematisch  andere Dateien auf Ihrem Computer zu infizieren. Sie sehen, es dauert nicht lange und schon bald sind alle Ihre Dateien mit dem Virus infiziert. Jetzt müssen Sie nur noch einem Kollegen eine Diskette mit Ihren Daten geben und schon hat auch er das Virus auf seinem System.

Wer macht Viren?
Anders als bei der biologischen Version, die durch die Evolution oder von Gott erschaffen wurden (je nachIhrer Weltanschauung...), werden Computerviren von Menschen programmiert. Dies kann ein gelangweilter Schüler sein, oder das verkappte Programmier-Genie, dass seine Programmierkunst einmal einer «breiten Öffentlichkeit» demonstrieren möchte. Oder es können auch moderne Cyberterroristen sein, die versuchen, Computersysteme andererNationen lahm zu legen.

 

Was für Auswirkungen haben Viren?
Je nach Gesinnung des Autors des Virus, sind die Auswirkungen unterschiedlich. Das können einfache Textmeldungen sein, die plötzlich auf dem Bildschirm auftauchen (zum Teil auch politische), oder das Virus fängt an, bestimmte Dateien zu löschen. So hatte das «Melissa»-Virus den unangenehmen Effekt, MP3-Dateien zu löschen. Es können aber auch wichtige Dateien sein, die das Betriebssystem benötigt. Das führt dazu, dass Sie den Computer nicht mehr starten können und das System neu installieren müssen. Es können aber auch wichtige Datenbestände von Firmen gelöscht werden. Stellen Sie sich vor, die kompletten Kundendaten einer Bank wären nicht mehr vorhanden (oder manipuliert). Die Bank müsste ihren Betrieb einstellen, wenn sie die Daten nicht wieder herstellen kann. Die Auswirkungen sind so vielfältig, wie die Viren selber. Es gibt über 90'000 (Stand Mitte März 2002) verschiedene Viren.

Bis jetzt sind keine Viren bekannt, die Hardware zerstören können. Das heisst, Viren sind nicht fähig, Ihrem Computer physischen Schaden zuzufügen. Übrigens ist es auch nicht möglich, dass sich Computerviren auf den Menschen übertragen und umgekehrt.

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