Schritt 1:
Verwenden Sie eine Firewall!
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Schritt 2:
Installieren Sie Sicher-heitsupdates
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Schritt 3:
Benutzen Sie aktuelle Virenschutzsoftware
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Schritt 4:
Sichern Sie Ihre Daten regelmässig
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Was ist ein Virus  (Fortsetzung)

Moderne Viren – Der Wurm kommt...
Mittlerweile werden unter dem Sammelbegriff «Virus» diverse Viren-Typen zusammengefasst. Ich gehe an dieser Stelle nur noch auf die heute gängigen ein. Ein Virus-Typ, der in letzter Zeit viel zu reden gab, sind sogenannte Würmer. Würmer werden so benannt, weil sie sich rapide über das Netzwerk wie ein biologischer Wurm «fortpflanzen». Der biologische Fadenwurm kann beispielsweise in einer Woche 1 Million Nachkommen zeugen. Im Gegensatz zu den «klassischen» Computerviren infiziert ein Wurm-Virus keine anderen Dateien, sondern er kopiert sich selber über das Netzwerk und via E-Mail weiter. Das heisst, ein Computerwurm ist ein komplett eigenes Programm, das keinen Wirt braucht. Der Computerwurm erstellt von sich selber eine komplette Kopie und versucht, diese an verschiedene Stellen im Netzwerk des Benutzers zu kopieren. Zudem will er sich auch ausserhalb des Netzwerks des Benutzers weiter vermehren und versendet sich selber via E-Mail an alle Personen, die im Adressbuch des befallenen Computers stehen. Dabei versucht der Virusprogrammierer E-Mail-Texte zu verwenden, die den Empfänger dazu verleiten, das mitgelieferte Attachment (also den Wurm selber) zu öffnen und somit einen neuen Computer zu infizieren. Lesen Sie dazu auch «Wie Viren und Trojaner zu Ihnen kommen».

Makro-Viren
Ein anderer Viren-Typ ist das sogenannte Makro-Virus. Verschiedene Software-Hersteller haben ihre Programme mit diversen leistungsstarken einfachen Programmiersprachen ausgestattet, damit die Funktionalität eines Programms relativ einfach und kostengünstig erweitert werden kann. Zum Beispiel besitzen alle Microsoft-Office-Produkte die Makro-Programmiersprache VBA (Visual Basic for Applications), mit der sich relativ einfach bestimmte, immer wiederkehrende Abläufe – wie bei einem Kassettenrekorder – aufzeichnen und bei Bedarf wieder abspielen lassen. Somit kann man sich viel lästige Tipparbeit ersparen und bestimmte Tätigkeiten automatisieren. So der ursprüngliche Gedanke der Makros.

Da diese Makro-Programmiersprachen aber mittlerweile genau so leistungsfähig sind, wie andere klassische Programmiersprachen, kann man damit auch anderes machen, als nur wiederkehrende Tätigkeiten aufzuzeichnen und wiederzugeben. Das heisst, ein Makro-Programmierer hat die volle Kontrolle über Ihren Computer. Er kann zum Beispiel Dateien erstellen, verändern und löschen. Er hat Zugriff auf die Registry und kann diese verändern. Er kann auf Programme wie Microsoft Outlook zugreifen und selber automatisiert E-Mails versenden. Dies bietet also alle Voraussetzungen, um die Makro-Programmiersprache zu missbrauchen und damit Viren zu programmieren. 

Anders als die «klassischen» Viren, die ein Wirtsprogramm benötigen, um sich zu vermehren, und die Würmer, die selber eigene Programme sind, sind Makro-Viren immer in einem Dokument enthalten. Ein Dokument ist kein eigenes Programm, sondern es benötigt immer ein anderes Programm, um es zu öffnen. Als Beispiel sei hier Microsoft Word erwähnt. Wenn Sie in Microsoft Word einen Brief schreiben und diesen speichern, so ist dies ein Dokument. Sie benötigen Microsoft Word, um diesen Brief wieder anzuschauen und weiter zu bearbeiten. Wenn Sie das Dokument einem Kollegen weiter geben, so muss dieser auch Microsoft Word installiert haben, damit er dieses überhaupt öffnen kann.

Man kann nun ein Dokument so manipulieren, dass beim Öffnen des Dokumentes ein bestimmter Makro-Programmcode abläuft, ohne dass Sie dies bemerken. Für einen Laien ist zudem nicht ohne weiteres ersichtlich, ob einem Dokument ein solcher Makro-Programmcode beigefügt ist oder nicht. Es ist nicht einmal für den Profi einfach, da man Makro-Code mit Tricks verstecken kann.

Makro-Viren verbreiten sich also, indem Sie ein Dokument öffnen. Wenn Sie das Dokument öffnen, wird das zugehörige Programm gestartet (also in unserem Fall Word) und das zugehörige Makro im Hintergrund aufgerufen, dieses führt nun den schadhaften Teil des Virus aus, und versucht sich in den meisten Fällen via Microsoft Outlook weiter zu versenden. Dabei generiert das Virus einen möglichst attraktiven oder unschuldigen E-Mail Text, damit möglichst viele potenzielle Opfer das Attachment öffnen. Sehen Sie dazu auch «Wie Viren und Trojaner zu Ihnen kommen».

Microsoft hat auf diese Gefahr reagiert und Sie können alle Microsoft Office Produkte so einstellen, damit Sie gewarnt werden, wenn ein Mako-Programm ausgeführt wird.

So schützen Sie sich - Unsere Empfehlung ist Kaspersky Anti-Virus Personal 5.0. Die Kaspersky Virenscan-Engine ist weltweit die Beste und schliesst in Tests regelmässig als Beste ab. In den bisherigen Versionen war das Programm schwer zu bedienen und wurde deshalb vor allem von Profis eingesetzt. Die neue Version glänzt aber mit einem sehr einfach zu bedienenden Interface, weshalb das Produkt nun definitiv auch für Laien die beste Wahl ist. Höchste Zeit von Gelb auf Grün zu wechseln. Und das Beste. Bei Kaspersky erhalten Sie rund um die Uhr kostenlosen Support. Nicht wie bei Symantec, wo Sie noch einmal bezahlen müssen. Sie können das Produkt kostenlos testen.

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